Die Idee

Musikfest der Vielfalt 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, …

Beginnend mit dem Jahr 2010 soll in der gesamten Republik Österreich jeweils am Wochenende nach Pfingsten ein „Musikfest der Vielfalt“ stattfinden. Los gings 2010 vom 26. Mai – 06. Juni 2010 und über 200 Veranstaltungen waren dabei!.

Alle Gemeinden und die ansässigen MusikerInnen und musikbezogenen Organisationen (Schulen, Musikschulen, Verbände, Veranstalter, Kulturinitiativen, Labels, etc.) sind eingeladen, eine oder mehrere Veranstaltungen abzuhalten, in denen eine Begegnung von Musikszenen stattfindet, die im Alltag üblicherweise nicht miteinander in Kontakt sind.

Ein Fest der musikalischen Vielfalt im Sinne der UNESCO-Konvention
Das „Musikfest der Vielfalt“ in Österreich widmet sich dem  Thema der Vielfalt im Sinne der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ und will damit gleichermaßen eine öffentliche Feier der Musik sowie ein Bekenntnis des harmonischen Dialoges der Vielfalt im Sinne des künstlerisch-musikalischen Ausdrucks über Genre- und ethnische Grenzen hinweg präsentieren.

Das Festivalkonzept ist dergestalt ausgerichtet, dass alle potenzielle VeranstaltungspartnerInnen, Ensembles und EinzelkünstlerInnen/MusikerInnen (Amateur- und BerufsmusikerInnen) aus der ganzen Republik, in so vielen Gemeinden und Stadtbezirken Österreichs wie möglich, vom Burgenland bis Vorarlberg, vom Musikverein bis zur örtlichen Blasmusikkapelle mitmachen können, um ihr eigenes Konzertereignis zu konzipieren und unter dem Dach des „Musikfest der Vielfalt“ durchzuführen.

Die Idee dieses österreichweiten „Musikfestes der Vielfalt“ ist es, Musikszenen und Akteure, die normalerweise nicht miteinander kommunizieren oder musizieren, zusammen und gemeinsam auf die Bühne zu bringen. Diese Begegnungen können reichen von z.B. Konzerten mit DJs und MusikerInnen aus anderen Sparten, Cross-Over-Konzepten, über Stimmbögen, Jugendsingen, der Interaktion unterschiedlicher musikalischer Genres bis hin zu interkulturellen, musikalischen Begegnungen auf der Bühne UND im Publikum.

Musik quer durch die Genres mit Akteuern unterschiedlichster Herkunft
Ziel ist es, dass der Impuls des „Musikfestes der Vielfalt” in ganz Österreich zu einer beeindruckende Anzahl von Live-Musikveranstaltungen jeglicher Couleur rund um die Uhr und über mehrere Tage lang führt, die open-air, im Club, im Konzertsaal, in Sporthallen und den unterschiedlichsten Orten im öffentlichen Raum stattfinden. Ziel ist weiters, bereits bestehende Veranstaltungen und Kultur-/Musikstätten aufzunehmen sowie zur Organisation neuer musikalischer Konzepte zu motivieren.

Das Koordinationsteam hilft dabei, die zu erwartende Fülle von Ideen zu konkretisieren und einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Das „Musikfest der Vielfalt“ fungiert in diesem Sinne als Dachmarke und Schnittstelle, die mit österreichweiter Werbung und Öffentlichkeitsarbeit die einzelnen Veranstaltungen unterstützt, nicht aber mit Geldleistungen fördert.

JETZT WIEDER MITMACHEN!

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Das „Musikfest der Vielfalt“
Die UNESCO als Organisation der Vereinten Nationen für Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur ist in Österreich vor allem als Institution bekannt, die schützenswerte Bauten und Landschaften zum Weltkulturerbe erklärt.

Die UNESCO hat mittlerweile ihr Konzept auf die gesamte Vielfalt der materiellen und nicht-materiellen kulturellen Ausdrucksformen ausgedehnt und in der „Road Map for Arts Education“ wichtige Akzente gesetzt. Demzufolge sind alle Staaten aufgerufen, unter anderem auch die Vielfalt ihrer musikalischen Ausdrucksformen zu schützen und zu fördern. Dazu hat sich das österreichische Parlament in einem von allen Parteien mitgetragenen Beschluss 2006 verpflichtet.

Die gesamte Bevölkerung ist nun aufgerufen, diesen Beschluss lebendig werden zu lassen. Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur möchte daher gemeinsam mit dem Österreichischen Musikrat, den Gebietskörperschaften und dem Österreichischen Rundfunk ein deutlich sichtbares Zeichen setzen und ab 2010 jährlich ein bundesweites „Musikfest der Vielfalt“ gestalten.

Dieses soll an einem Wochenende von freitagmorgens bis Sonntagabend jeder österreichischen Gemeinde die Gelegenheit geben, kulturelle Ereignisse mit Begegnungscharakter durchzuführen: Musikszenen, die normalerweise nicht miteinander kommunizieren, sollen sich begegnen.

Dadurch soll ein positives Interesse an kultureller Vielfalt befördert und selbstbewusst zur Schau gestellt werden. Die kommunikative Kraft der Musik kann bedeutende Wirkungen im Bereich der Begegnung von Gruppen und Individuen erzielen. Kulturelle Vielfalt wird zum Thema gemacht und so ein Beitrag zur Bewusstseinsbildung für die neuen Konventionen der UNESCO geleistet.

Musikalische Vielfalt zeigt sich in unterschiedlichen Musiksparten

Kugelmodell


Klassik/zeitgenössische Musik, Jazz/improvisierte Musik, Volks- und Weltmusik, elektronische Tanzmusik, Rock- und Popmusik, Schlager/volkstümliche Musik etc., in unterschiedlichen Besetzungen wie Blaskapelle, Rockband, Sinfonieorchester, DJ, Chor, Jazzcombo, Volksmusikgruppe etc., in unterschiedlichen Rahmen wie Konzertsaal, Zeltfest, Jazzclub, Kirche, Rock-Open Air, Disco, Hochzeit, Autofahrt etc, in musikalischen Vorlieben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Pensionisten; Männer/Frauen; soziale und ethnische Gruppierungen) sowie einer bunten Fülle weiterer Kategorisierungen (geistlich/weltlich, Profis/Amateure, elitär/populär, vokal/instrumental etc.)

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