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Das MUSIKFEST DER VIELFALT ist ein wertvoller Beitrag zur „UNESCO Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“, welche am 17. März 2007 in Kraft getreten ist. In der kreativen Begegnung unterschiedlicher musikalisch-kultureller Szenen werden die Ziele und Absichten der UNESCO-Konvention unmittelbar umgesetzt. Das Projekt trägt damit zur Sichtbarkeit des reichen Spektrums an musikalischen Ausdrucksformen in Österreich bei und macht dieses für die Öffentlichkeit erfahrbar. In der Begegnung und Interaktion zwischen verschiedenen musikalischen Traditionen, Genres und Gruppen an Musikzierenden wird das Bewusstsein für die gelebte Vielfalt gestärkt. Die Österreichische UNESCO-Kommission hat daher mit Freude die Schirmherrschaft für das Musikfest der Vielfalt übernommen.
Dr. Eva Nowotny ist Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission

Das bm:ukk unterstützt das „Musikfest der Vielfalt“ um einen weiteren Schritt in der Umsetzung der UNESCO Konvention zu machen. Eine breite Bevölkerungsschicht soll mit einem Fest der Begegnungen angesprochen werden und damit seine eigenen kulturellen Wurzeln, aber auch fremde Einflüsse und Kulturen musikalisch kennenlernen. Bewusstseinsbildung ist der erste Schritt in die richtige Richtung um kulturelle Vielfalt nicht nur zu erkennen sondern sie auch zu leben. Wir danken dem Österreichischen Musikrat dieses Festival zu koordinieren und freuen uns schon auf viele interessante kulturelle Begegnungen.
Claudia Schmied ist Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur

Die parlamentarische Enquete zur Lage der Musik in Österreich im Juni 2008 hat einige Dinge in Bewegung gebracht. Unter anderem eine Unterstützung des bm:ukk für eine Idee des Österreichischen Musikrats, das gesellschaftspolitische Ziel “Schutz und Förderung der Vielfalt der kulturellen Ausdrucksformen” durch ein bundesweites Musikfest zum Ausdruck zu bringen. Österreich ist nicht nur ein Land des Weltkulturerbes im Bereich klassischer Musik sondern hat auch höchst lebendige Szenen in Neuer Musik, Jazz, Volks- und Weltmusik, Elektronik, Rock&Pop, Schlager und vielen anderen Formen zeitgenössischer und populärer Musik hervorgebracht.

Musik schafft Ereignisse bei denen die Leute zusammenkommen. Daher wollen wir mit dem “Musikfest der Vielfalt” Veranstaltungen mit Begegnungscharakter auf den Weg bringen. 10 km über dem Meeresspiegel ist die Luft schon zu dünn zum Atmen. Unser Planet ist die einzige Heimat die wir bei aller Verschiedenheit haben. Der friedliche Umgang mit kultureller Vielfalt ist nach meiner Ansicht die wichtigste Herausforderung des 21. Jahrhunderts.
Harald Huber ist Präsident des Österreichischen Musikrats

„Vielfalt ist mein Thema! Zunächst auf der politische Ebene – das betrifft die Vielfalt der Menschen, Völker und Kulturen. Das ist das eine. Das andere ist, dass es einen Bereich gibt, wo die Vielfalt lebt, seit 30.000 Jahren – das ist die Musik [...] Ich möchte dem Musikfest der Vielfalt etwas zurufen, was mein alter Freund, der Ostbahn Kurti, gern zum Abschied gesagt hat: Paßt’s auf, seid’s vorsichtig und lasst’s euch nix gfallen!“
Willi Resetarits, österreichische Musikerlegende

„Viele Menschen haben einen breit gefächerten Geschmack. Es ist ja nicht so, dass man jeden Tag Tafelspitz isst und klassische Musik dazu hört. Ich finde es gerade schön, wenn man die Abwechslung, die Vielfalt hat. Und das an einem Abend – das ist natürlich genial!“
Valerie, Österreichische Singer/Songwriterin

Wenn es das Musikfest der Vielfalt schafft, dass die Leute aus ihren Nischen herauskommen und wieder mehr das Gemeinsame, das allgemien Menschliche, das allgemein musische entdecken, sowohl die Künstler als auch das Publikum, dann ist das eine gesellschaftlich ganz wichtige Sache!“
Johannes Kretz, Österreichischer Komponist

„Musikfest der Vielfalt: da wäre natürlich interessant, was nicht nur auf der musikalischen Ebene passiert, sondern dass sich möglichst viele Menschen begegnen, sich kennen lernen. An einem Abend wie heute kann es passieren, dass sich Musiker begegnen, die sich noch nie vorher gesehen haben und sagen: ich spiele mal bei euch mit und spielt ihr mal mit uns.“
Jürgen Rottensteiner, Zwielicht

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